Sep 5, 2010
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Technische Daten


Durchführung der Kosten-Nutzen-Analyse:

Ein Thermatras-Spezialist kommt zu Ihnen, um Ihre Situation unter die Lupe zu nehmen und eine genaue Begutachtung der zu isolierenden Teile der Anlage vorzunehmen. Auf der Grundlage dieser Angabe der Begutachtungs-Ergebnisse wird ein Angebot erstellt das in einzelne Posten unterteilt ist. So sehen Sie sehr schnell, was isoliert werden sollte und was nicht.

Möchten Sie zur Ausführung übergehen? Dann kommt der folgende Schritt:

Ausmessen:

Anschließend kommt der Thermatras-Fachmann, der jedes Teil, das Sie isoliert haben möchten, einzeln untersucht und genau ausmisst, und festlegt, wie jede Isolierung auszusehen hat. Hierbei werden u.a. ein eventuelles Verklemmen der Isolierung, Aussparungen für Stopfbüchsendeckel der Absperrventilspindel und andere Überlegungen berücksichtigt. Pumpen z.B. werden nur an der Wasserseite isoliert, während die Verteilerkästen am Motorgehäuse freigehalten werden. Auf diese Art und Weise wird der „perfekte Schnitt” garantiert, der für eine gute Isolierung notwendig ist. Dabei bleibt die Wartung immer einfach.



Computerzeichnen:

Im Planungsbüro von Thermatras werden die Entwürfe des Ausmessers in digitale Zeichnungen umgesetzt. Besondere Entwurfssoftware aus der Konfektionsbranche garantiert ein exaktes Aufmaß der Wärmedämmungsmatten. Durch Verschachtelung werden die zu schneidenden Modelle vom Computer so effektiv wie möglich über das zu schneidende Gewebe verteilt, sodass Abfall auf das absolute Minimum beschränkt bleibt.

Computergesteuertes Schneiden:

Bei Thermatras werden die Modelle auf einem 20 m² großen Zuschneidetisch mit einem computergesteuerten Cutter millimetergenau ausgeschnitten. Die Matratzentücher aus Glasfasergewebe und/oder synthetischen Geweben erhalten so endgültige Form.

Steppen:

Die ausgeschnittenen Modelle werden anschließend von Näherinnen gemäß der Zeichnung zusammengenäht.
Für spezielle Anwendungen wird ein Verschluß mit Klettband oder Riemen mit Schnalle eingenäht.
Dann werden die Gewebe gewendet, sodass die Steppnähte auf der Innenseite der Matte liegen.


Füllen:

Die nun entstandenen “leeren” Wärmedämmungsmatten werden mit Glas- oder Steinwolle gefüllt. Dies geschieht per Hand, um so eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Isolierung zu gewährleisten. Die Dicke der Wärmedämmungsmatte ist durchschnittlich 4 bis 6 cm.; je nach Anwendung ist eine dünnere Füllung natürlich auch möglich.



Noppen:

Um eine Verschiebung der Glas- oder Steinwollfüllung zu verhindern, werden die Wärmedämmungsmatten mit Noppen versehen. Der Noppen besteht aus einer Heftklammer, die mit einem pneumatischen Tacker in die Wärmedämmungsmatte getackert wird. Die Art der Noppenanbringung bestimmt letztendlich die Struktur der Wärmedämmungsmatte.

Haken:

Die Wärmedämmungsmatten werden meistens mit Befestigungshaken aus Edelstahl versehen, sodass sie bei der Montage mit Edelstahldraht miteinander verbunden werden können. Das entspricht dem Prinzip des Bindens von Schnürsenkeln bei Bergschuhen.

Einpacken und Vorbereitung zum Transport:

Während der verschiedenen Schritte im Produktionsprozess werden immer wieder Qualitätskontrollen durchgeführt.
Die letzte Kontrolle erfolgt während des Einpackens der Wärmedämmungsmatten, d.h. sie werden visuell mit den Originalzeichnungen des Ausmessers verglichen. Danach werden die Wärmedämmungsmatten eingepackt und pro Wärmedämmungsmattenpaket mit einem Label mit Projektname, Standort und Nummer versehen.

Montage:

Der einzige - für Sie sichtbare - Schritt nach dem Ausmessen ist dann die Montage der Wärmedämmungsmatten. Die nummerierten Matten werden an den einzelnen Teilen der Anlage mit den entsprechenden Nummern montiert. Dies geschieht natürlich mit großer Genauigkeit und Sauberkeit. Dadurch, dass die Wärmedämmungsmatten auf Maß gefertigt wurden, erfolgt die Montage ohne Probleme und innerhalb kürzester Zeit.

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